Sommerglut - Morris Morton


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Der blaue Opel Kadett stand noch immer da. Nur die blonde Fahrerin fehlte.

Der Himmel hatte eine reine, kräftig hellblaue Färbung angenommen - fast die selbe Farbe wie sein Auto.

Er fuhr über den dreckigen Parkplatz, eine Staubwolke hinter sich herziehend. Er kam am Bahnhof und an seiner früheren Schule vorbei. Erinnerungen wurden wach, alte Gefühle wurden wieder lebendig. Seine erste große Liebe, seine Jugenderlebnisse - schöne Erinnerungen. Aber alles Dinge, die weit zurücklagen. Doch sie waren ihm noch so gut im Gedächtnis - als wenn es erst gestern gewesen wäre.

Er fuhr weiter durch die alten bekannten Straßen. Aber er musste weg, weil er sich nicht erinnern wollte.

Panther trat das Gaspedal durch. Der Wagen machte einen Satz und schoss nach vorne. Er bog, ohne es eigentlich zu wollen, auf die Straße zu Karin Eisberg ein. Was sie jetzt wohl machte? Er wusste nicht, wie es ihr ging. Er wollte sie einfach nur sehen.

Auf dem Parkplatz suchte er ihr Auto von damals. Aber wie groß war die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Wagen noch hatte? Dass sie überhaupt noch da war?

Er fand die vertraute Rostlaube dort, wo sie auch früher immer gestanden hatte. Sein Auto parkte er daneben.

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