Sommerglut - Morris Morton


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"Warum er seine Hand auf dem Colt hat? - Ganz einfach: aus Angst davor, dass der andere schneller und besser sein könnte. Er möchte dem anderen nicht einmal die Chance zum Ziehen geben."

Sie erwiderte nichts.

Nur ihr Fuß interessierte sich wieder für den Staub des Weges.

"Es ist die Angst vor der Nähe. Wenn der andere zu nah ist, besteht die Gefahr, dass der Gegner unserem Cowboy die Hand von der Waffe wegdrückt. Er ist diesem dann schutzlos ausgeliefert. Es ist die Angst vor der Nähe zu seinem Gegenüber..."

"Aber warum ist er da?"

"Warum wohl? Er muss da sein! Wo sollte er denn sonst sein?"

Sie blickte wieder zu dem Hügel mit dem imaginären Reiter. Sie verstand ihn nicht. Vielleicht wollte sie ihn auch nicht verstehen. Sie musste denken, er sei verrückt geworden. Eine andere Möglichkeit gab es nicht. Da war doch in Wirklichkeit gar kein Reiter zu sehen und auch kein Cowboy. Schon gar nicht einer, der einen Colt hatte.

Oder doch?

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