Sommerglut - Morris Morton


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Wieder eine Pause.

"Ja, stimmt. Du hast recht. Ich verstehe jetzt, was du meinst." sagte sie.

"Der Reiter dort drüben - es gibt viele von ihnen. Viele wissen aber nicht, dass sie so ein Reiter sind. Ein 'Lonely Rider'. Aber einige wissen es doch. Viele versuchen dagegen anzukämpfen. Aber sie schaffen es nicht. Der Reiter braucht sein Pferd, um wegzukommen. Wenn er einen mit seiner Waffe getötet hat, denn dann wird er gejagt. Er wird gejagt von anderen, die sich auch verletzt fühlten. Rache. Hass. Neid von der anderen Seite. Sein Pferd bringt ihn weg. Es ermöglicht ihm einen größeren Aktionsradius. Auch heute wieder: das Auto erlaubt es zu fliehen. Ich fahre gern Auto..."

Sie schaute ihn an. Zum ersten Mal schaute sie ihm heute direkt in die Augen. Sie schien zu begreifen, auf was er hinauswollte.

"Wenn er noch einen Menschen erschießt, wird er noch mehr gejagt. Bis sie ihn schließlich stellen. Er wird gestellt. Man kann nicht weglaufen vor anderen. Und schon gar nicht vor sich selbst. Man kann weder vor seinem Verstand noch vor seinen Gefühlen fliehen. Das ist der wirkliche Grund: er flieht vor sich selber. Genauso wie es die 'Lonely Riders' heutzutage tun. Sie fahren mit dem Auto weg. Rasen in die Freiheit. Die Freiheit bedeutet aber auch Einsamkeit. Freiheit, frei und ungebunden von allem. Sie suchen das

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