Sommerglut - Morris Morton


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Sie blickte vom Boden auf und sah ihn an, sagte aber nichts. Sie standen jetzt näher beisammen. Im Westen zeigten sich vereinzelt Wolken.

"Das schöne Wetter bleibt nicht immer, es regnet bald wieder."

Wieder schaute sie ihn an. Sie wusste genau, dass er wieder etwas gemeint hatte, was nicht so aufzunehmen war, wie er es gesagt hatte, sondern man musste es deuten. Sie wusste, dass er gern in solchen Phrasen redete, in versteckten Andeutungen. Er liebte das.

"Was meinst du damit?" fragte sie ihn fast ängstlich.

"Ich wusste, dass du es nicht verstehst. Du hast es noch nie verstanden. Auch damals nicht."

"Ja, kann sein..."

"Nein! Es kann nicht sein! Du hättest mehr auf das hören sollen, was ich versteckt gesagt habe. Auf das, was man deuten sollte. Nicht auf das Oberflächliche. Du missdeutest deine eigene Lebensphilosophie. Du verachtest sie an anderen. Hättest du auf mich gehört, wären wir heute noch zusammen, vielleicht wären wir schon verheiratet. Vielleicht war es aber auch gut, dass wir uns getrennt haben."

"Ich weiß es nicht." sagte sie. "Mich plagen so viele Zweifel..." Sie schaute wieder zum Hügel. "Er ist weg."

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